IMPRESSUM / MATERIAL HfM
Einen ungewöhnlichen Pianisten gilt es wiederzuentdecken, der in den 80ern mit Größen wie Albert Mangelsdorff oder Leszek Zadlo arbeitete, heute aber vor allem als Lehrer tätig ist. Seinem besten Schüler, Michael Wollny, ist zu verdanken, dass diese Soloaufnahmen erscheinen. Chris Beier geht mit sehr europäischem Ansatz an den Jazz heran, erforscht den Klang, nimmt das Rhythmische zugunsten einer Satie-artigen Statik zurück und schlägt harmonisch den Bogen von den Kirchentonarten (äolisch) bis zur klassischen Moderne. Das ist nicht unbedingt bluesig-blau - eher "äolisch grün".
Berthold Klostermann, Stereo 04/2008