IMPRESSUM / MATERIAL HfM
…Auf den ersten Höreindruck klingt das so gar nicht nach Jazz, sondern nach einem modernen E-Komponisten mit romantischer Ader. "White Moon" stolziert aufrecht und streng durch die Harmonien, "Enigma Luminosa" klingt beruhigend, etüdenhaft, gleichzeitig aber leicht neben der Spur. Von diesen Wunderwerken hat Chris Beier 14 Stück eingespielt, auf denen auch ab und an improvisiert wird. Also muss man es wohl doch Jazz nennen, denn die Freiheit des Jazz schließt gewiss auch die Freiheit mit ein, Tonarten zu benutzen, die im Jazz nicht üblich sind. Und von ganz unten hindurch, als wenn man in einem schlammigen Teich auf einmal den Grund erkennen kann, schimmert auch die Kraft des Blues.
Ralf Thomas in Jazzthing, April 2008